Projekte

Während die Forschungsinteressen allgemeinere Fragestellungen und Forschungsfelder markieren, befinden sich die am DIID ansässigen Projekte in der konkreten Umsetzung.  Unter den Projekten finden sich Drittmittelprojekte, Forschungskooperationen mit anderen Institutionen sowie durch die HHU geförderte Projektideen, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIID beteiligt sind. Hier werden die verschiedenen Projekte kurz vorgestellt.

Manchot Forschungsgruppe: Good Governance and Compliance

5. Juli 2022

Das Projekt „Good Governance and Compliance: KI zur Unterstützung guter Unternehmenssteuerung“ ist im „Use Case Wirtschaft“ der Manchot-Forschungsgruppe angesiedelt. Hier befassen sich vier Teilprojekte mit den Möglichkeiten und Bedingungen für die Anwendung von KI in Unternehmen.

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RAPP – Responsible Academic Performance Prediction

24. Februar 2022

Seit dem 01.03.2021 läuft an der HHU das RAPP Projekt, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Academic Performance Prediction Systeme, kurz APP Systeme, dienen der frühzeitigen Erkennung von Studienabbrüchen, der Voraussage von Studienzeiten und der Vorhersage studentischer Leistungen.

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#meinfernsehen 2021 – Partizipationsverfahren zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens

18. Dezember 2020

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist umstrittener denn je. Doch in der Öffentlichkeit werden Diskussionen diesbezüglich zumeist von den immer gleichen Expert*innen und Akteur*innen aus Politik und Zivilgesellschaft geführt. Gemeinsam mit zwei großartigen Partnern wollen wir diesen Diskurs auf innovative Weise ergänzen und mit Hilfe eines Online-Beteiligungsverfahrens herausfinden: Was muss sich ändern, was sollte dem Fernsehen erhalten bleiben?

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DiscourseData4Policy (DD4P)

5. August 2020

Im Zuge des neuen Förderprogramms der „HHU-Zukunftsgruppen“ der Heinrich-Heine-Universität hat das Rektorat drei innovative Forschungsideen ausgewählt, um diese finanziell für maximal drei Jahre zu fördern.

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Komplexität von Problemen der kooperativen Spieltheorie

15. Juni 2020

Das zentrale Ziel dieses Projekts ist die Weiterentwicklung der Theorie der hedonischen Spiele, die sich in jüngster Zeit rasant entwickelt und viele interessante Ergebnisse, aber auch wichtige offene Fragen hervorgebracht hat. Dabei wird zum einen ein konzeptueller Beitrag angestrebt, bei dem der neue Begriff der „altruistischen“ hedonistischen Spiele eingeführt und detailliert untersucht wird.

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Komplexität strategischen Verhaltens in der gemeinsamen Entscheidungsfindung

27. Mai 2020

Dieses Forschungsprojekt fällt in den Bereich computational social choice (COMSOC), in dem die klassische Sozialwahltheorie und Ökonomie auf Theoretische Informatik (insbesondere Komplexität und Algorithmik) und Künstliche Intelligenz (insbesondere Multi-Agenten-Systeme) treffen. Das Hauptziel dieses Projekts ist es, die Berechnungskomplexität strategischen Verhaltens in zwei zentralen Gebieten der kollektiven Entscheidungsfindung zu untersuchen: Wahlen und Allokation unteilbarer Güter.

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Schweigespirale vernetzt: Der Prozess der öffentlichen Meinungsbildung aus der Meso-Perspektive

28. April 2020

Das Projekt untersucht, welchen Einfluss personale und mediale Informationsquellen in individuellen Kommunikations-Netzwerken auf die Wahrnehmung öffentlicher Meinung und auf die Meinungsbildung zu aktuellen Themen haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen mit Widersprüchen in digitalen Umgebungen umgehen, also etwa damit, dass Beiträge in Massenmedien im Widerspruch zu nutzergenerierten Beiträgen auf digitalen Plattformen stehen und beide via Social Media von Freunden oder Kolleginnen weitergeleitet und kommentiert werden, die wieder eine andere Sichtweise haben.

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Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz (MeMo:KI)

29. Januar 2020

In den letzten Jahren wurden von der europäischen bis auf die Landesebene zahlreiche Strategiepapiere zur Entwicklung der Digitalisierung und der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI) veröffentlicht. Allen gemein ist die Absicht einer stärkeren Orientierung am Menschen und am Gemeinwohl. Nimmt die Politik ihren eigenen Anspruch ernst, ist sie auf die Unterstützung einer aktiven und aufgeklärten Zivilgesellschaft angewiesen, die mündig und selbstbestimmt Ihre Bedürfnisse und Ideen in die Gestaltung von Digitalisierungspolitik einbringt.

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Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene: Europäische Normen der Deliberation und deren Relevanz für die Implementierung von Öffentlichkeitsbeteiligungen in Deutschland und Polen

9. Juli 2019

Das Konzept der Deliberation wurde als Ansatz zur Erneuerung von öffentlicher Kommunikation und Beteiligung in den Politik- und Sozialwissenschaften entwickelt, um dadurch die Legitimität politischer Institutionen und ihrer Entscheidungen zu erhöhen. Inwiefern die Werte und Normen des Deliberationskonzepts (u. a. Rationalität, Interaktivität und Offenheit) allerdings in der politischen Praxis durch rechtliche Vorgaben und bei der Gestaltung und Implementierung von Beteiligungsvorhaben berücksichtigt werden, um die legitimitätsfördernden Effekte erzielen zu können, ist bislang wenig erforscht.

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DIID Monitor Online-Partizipation NRW 2.0

4. Juli 2019

Das Thema „Bürgerbeteiligung“ hat in den letzten Jahren für die Kommunen an Bedeutung gewonnen. Dabei gibt es verschiedene Formen und Kanäle, Bürgerinnen und Bürger an politisch-administrativen Entscheidungen wie beispielsweise Bauleitplanungen oder der Haushaltsplanung zu beteiligen. Manche Kommunen in Nordrhein-Westfalen nutzen dafür verstärkt das Internet.

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Flucht als Krise. Mediale Krisendarstellung, Medienumgang und Bewältigung durch Heranwachsende am Beispiel Flucht

16. Januar 2019

Spätestens seit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ vor zwei Jahren wird intensiv diskutiert, wie die deutsche Gesellschaft mit Fluchtbewegungen umgeht, wie Fluchtursachen bekämpft und wie Migrantinnen und Migranten integriert werden können. Insbesondere die mediale Berichterstattung beeinflusst, welche Meinungen zum Thema Flucht, Migration und Integration in der Gesellschaft vorherrschen.

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Wirkungen des Wahl-O-Mat auf die “Political Sophistication” *

13. März 2018

Der Wahl-O-Mat hat sich im Vorfeld von Wahlen zu einem etablierten und beliebten Online-Tool der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt. Insgesamt wurden die verschiedenen Versionen bereits mehr als 60 Millionen Mal genutzt. Tools wie der Wahl-O-Mat werden als „Voting-Advice-Applications“ (VAAS) bezeichnet.

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Tandempromotion: Inzivilität in der politischen Online-Kommunikation: Typen, Ursachen, Wirkungen und Interventionen

6. März 2018

Die Erwartungen an öffentliche Online-Debatten und die Realität klaffen zunehmend auseinander. Häufig wird politische Online-Kommunikation nicht zu einem fruchtbaren und respektvollen Austausch genutzt, vielmehr sind Diskussionen im Netz oft geprägt von Hetzparolen, Pöbeleien und Verleumdungen. Diese inzivilen Verhaltensweisen haben nicht nur Folgen für die unmittelbar Beteiligten, sondern schrecken viele Bürgerinnen und Bürger ab, sich an politischen Online-Debatten zu beteiligen.

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Tandempromotion: Angebots- und Publikumsfragmentierung online

6. März 2018

In Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Chancen und Gefahren einer Fragmentierung des Medienangebots und dessen Publikum intensiv diskutiert. Den zahlreichen Hoffnungen und Befürchtungen, die mit dieser Veränderung verbunden werden, steht eine eher magere empirische Befundlage gegenüber. Zwei ineinander verzahnte Promotionen verfolgen das Ziel, aus medienökonomischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive, den Stand und den Verlauf der Fragmentierung online zu ermitteln und zu erklären.

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