Aktuelles

Forschung lebt von Austausch. Hier finden Sie aktuelle Termine zu Veranstaltungen und Neuigkeiten rund um das DIID. Zudem stellen wir hier regelmäßig Zusammenfassungen von vergangenen Veranstaltungen ein und halten Sie so auf dem Laufenden.

 

Abschlusstagung zu #meinfernsehen2021 – Ergebnisse, Workshops und Panels

13. Mai 2021

Das Beteiligungsprojekt #meinfernsehen2021 hat sich der Zukunft des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens gewidmet. In einem mehrstufigen Verfahren konnten Bürger:innen zu verschiedenen Fragestellungen diskutieren und eigene Ideen einbringen. Am 27. Mai findet die Abschlusstagung zum Projekt statt. Das DIID lädt zusammen mit dem Grimme-Institut und der Bundeszentrale für politische Bildung von 11:30 bis 17:15 Uhr zum Livestream auf YouTube ein. Die Ergebnisse der Beteiligung werden vorgestellt und Panel-Talks zu den Themen “Politische Ausgewogenheit und Neutralität” sowie zu der Frage “Wie werden Realitäten im ÖRR abgebildet – regional & fiktional?” gehalten. Zudem werden Workshops über Zoom angeboten, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.
Hier können Sie sich zu den Workshops anmelden.
Den YouTube-Kanal des Grimme-Instituts finden Sie hier.
Mehr Infos zu #meinfernsehen2021 gibt es hier.

#meinfernsehen2021 – Erste Erkenntnisse bei epd medien publiziert

16. April 2021

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist umstrittener denn je. Doch in der Öffentlichkeit werden Diskussionen diesbezüglich zumeist von den immer gleichen Expert:innen und Akteur:innen aus Politik und Zivilgesellschaft geführt. Zusammen mit dem Grimme-Institut und der Bundeszentrale für politische Bildung hat das DIID das Online-Beteiligungsverfahren #meinfernsehen2021 auf die Beine gestellt, um den Fragen nachzugehen: Öffentlich-Rechtliches – Was muss sich ändern, was sollte dem Fernsehen erhalten bleiben?
Nun haben Prof. Dr. Christiane Eilders und Dr. Frauke Gerlach (Direktorin des Grimme Instituts) zu diesem Projekt eine Zwischenbilanz gezogen und diese bei epd medien veröffentlicht.
Nachzulesen hier.
Mehr zum Projekt finden Sie hier #meinfernsehen2021.

Online-Workshop: Modernisierung von Öffentlichkeitsbeteiligung durch Deliberation?

6. April 2021

Workshop zum rechtlichen Rahmen und zur institutionellen Praxis kommunaler Öffentlichkeitsbeteiligung in Polen und Deutschland

Immer mehr Kommunen in Deutschland geben sich selbst Leitlinien für Bürgerbeteiligung. Wie sich diese Leitlinien aber in die rechtlichen Regelungen auf nationaler und europäischer Ebene einordnen, inwieweit diese auch Standards guter Beteiligung (in unserem Verständnis: deliberativer Beteiligung) verbindlich machen und ob diese überhaupt einen Unterschied für die Beteiligungspraxis vor Ort machen, ist bislang noch nicht ausreichend erforscht.

Eine Deutsch-Polnische Forschungsgruppe der Universitäten Warschau und Düsseldorf hat sich in den letzten zwei Jahren intensiv damit auseinandergesetzt, wie kommunale Bürgerbeteiligung in beiden Ländern rechtlich geregelt ist. Die Erkenntnisse werden ergänzt durch Interviews mit Beteiligungsbeauftragten aus mehr als 30 Kommunen zur Praxis der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Die Ergebnisse erlauben einen einzigartigen Einblick in Recht und Praxis der kommunalen Öffentlichkeitsbeteiligung in beiden Ländern.

Nähere Informationen zum Inhalt und dem Programm der Veranstaltung können Sie hier einsehen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. April, 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr, ausschließlich online statt. Während der Veranstaltung wird simultan in Polnisch und Deutsch übersetzt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse unter folgendem Link an: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdm64e1W-zOX2rd3VVCaBwbmLgv5YxhDgwscFYPTVVS2xcmRw/viewform

Nachlese zur Konferenz: Future of Online Discussions

9. März 2021

Nach knapp einem Jahr des pandemiebedingten Wartens, fand am 04. und 05. März 2021 die von DIID und Forschungskolleg Online-Partizipation gemeinsam ausgerichtete Konferenz „Future of Online Discussions“ (FoOD) statt. Die eigentlich für März 2020 geplante Tagung wurde dabei komplett über das Videokonferenztool Webex abgewickelt.

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Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz (MeMo:KI) – Update beschäftigt sich mit Einsatz von KI bei journalistischer Arbeit

3. Februar 2021

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz kann journalistisches Arbeiten auf verschiedenen Ebenen erleichtern, neben der Distribution von Nachrichten können KI-Systeme mittlerweile Rechercheaufgaben übernehmen sowie selbst Artikel verfassen. In der neuesten Untersuchung im Rahmen des MeMo:KI, der alle zwei Wochen die Einstellungen der deutschen Bevölkerung zu KI abfragt, stand genau dieses Thema im Vordergrund.

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dialog@hhu: Die neue Partizipationsplattform des DIID

27. Januar 2021

Online-Partizipationsverfahren sind nicht nur einer der wichtigsten Forschungsgegenstände des DIID, sondern werden hier auch seit der Gründung regelmäßig durchgeführt. Um dabei auf dem neuesten technischen Stand zu sein, nutzt das DIID nun adhocracy+. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Software, welche primär von Liquid Democracy e.V. weiterentwickelt wird und die simple Erstellung und Durchführung von Beteiligungsverfahren ermöglicht.

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Update zur FoOD-Konferenz

18. Januar 2021

Durch die Corona-Pandemie waren wir gezwungen, die für März 2020 geplante Konferenz „The Future of Online Discussions“ (FoOD) kurzfristig zu verschieben. Auch der Ersatztermin im August war nicht zu halten. Nach internen Beratungen haben wir uns dazu entschlossen, die Veranstaltung nun am 4. und 5. März 2021 virtuell über das Online-Tool Webex stattfinden zu lassen.

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Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht

17. Dezember 2020

Das DIID-Kernteam sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Studentische oder Wissenschaftliche Hilfskraft (SHK/WHB). Die Bewerbungsfrist endet am 8. Januar 2021. Weitere Informationen finden sich in der unten stehenden Stellenausschreibung.

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Studie zur Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz

6. Juli 2020

Gerade bei Corona-Frage: Immer mehr Zustimmung zu KI-Anwendungen

Seit Anfang Mai untersucht der Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz [MeMo:KI] alle zwei Wochen die Einstellung der Bevölkerung zu KI-Fragen. Wie intensiv setzen sich die Bürgerinnen und Bürger mit dieser Technologie auseinander? Wo sehen sie Anwendungsgebiete? Wie sollte KI etwa zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt werden? Und hat die Einstellung politischer Parteien zu KI-Anwendungen Einfluss auf die Wahlentscheidung des Einzelnen? Die ersten Daten machen klar: Die positive Grundstimmung gegenüber Künstlicher Intelligenz hellt sich gerade in den Krisenzeiten weiter auf.Weiterlesen

Komplexität strategischen Verhaltens in der gemeinsamen Entscheidungsfindung

27. Mai 2020

Im Juli 2020 startet das von der DFG geförderte Forschungsprojekt „Komplexität strategischen Verhaltens in der gemeinsamen Entscheidungsfindung“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Rothe.

Dieses Forschungsprojekt fällt in den Bereich Computational Social Choice, in dem die klassische Sozialwahltheorie und Ökonomie auf Theoretische Informatik und Künstliche Intelligenz treffen. Das Hauptziel dieses Projekts ist es, die Berechnungskomplexität strategischen Verhaltens in zwei zentralen Gebieten der kollektiven Entscheidungsfindung zu untersuchen: Wahlen und Allokation unteilbarer Güter.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für 3 Jahre mit rund 546.900€ gefördert.

„Schweigespirale vernetzt: Der Prozess öffentlicher Meinungsbildung aus der Meso-Perspektive“ – neues Forschungsprojekt gestartet

28. April 2020

Im Rahmen des von der DFG bewilligten Projekts untersuchen DIID Sprecherin Prof. Dr. Christiane Eilders und Prof. Dr. Helmut Scherer vom IJK in Hannover, welchen Einfluss personale und mediale Informationsquellen in individuellen Kommunikations-Netzwerken auf die Wahrnehmung öffentlicher Meinung und auf die Meinungsbildung zu aktuellen Themen haben.

Konkret geht es um die Frage wie Menschen mit Widersprüchen in digitalen Umgebungen umgehen. Also etwa damit, dass Beiträge in Massenmedien im Widerspruch zu nutzergenerierten Beiträgen auf digitalen Plattformen stehen und beide via Social Media von Freunden oder Kolleginnen weitergeleitet und kommentiert werden, die wieder eine andere Sichtweise haben.

Das Projekt setzt an der Theorie der Schweigespirale und anderen Ansätzen zum Einfluss von Konformität an. Die empirische Studie umfasst Befragungen eines Online-Panels und Online-Tagebuch-Studien zu den personalen und medialen Informationsquellen.

Das Düsseldorfer Teilprojekt wird von der DFG für 3 Jahre mit insgesamt rund 200.000€ gefördert.

DIID Winter-Retreat 2020

30. Januar 2020

Am 17. Januar 2020 hat das Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID) Mitglieder und Vorstand zum Winter Retreat in den Heine-Saal an der Heinrich-Heine-Universität eingeladen.Weiterlesen

DIID@re:publica_2019

9. Mai 2019

Auf der re:publica, die vom 6. bis 8. Mai in Berlin stattfand,  war in diesem Jahr auch das Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID) präsent. ‚Aufräumen im Trollhaus: Hetze und Gegenrede in Kommentarbereichen‘, lautete der Titel des Panels auf dem DIID-Forscher Marc Ziegele vertreten war.

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Rückblick: Retreat & Mitgliederversammlung

24. Januar 2019

Am 10. Januar standen beim Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID) mit einer Mitgliederversammlung und dem Retreat auf Schloss Mickeln unter Anwesenheit von Beiratsmitgliedern zwei zentrale Ereignisse auf der Agenda. Die Veranstaltung war besonders wichtig, da der Beirat des DIID die Gelegenheit nutzte, um sich einen persönlichen Eindruck von den Aktivitäten des DIID zu verschaffen.

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