Digitale Innovatorinnen – Wo seid ihr? (DigInnen)
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Digitale Innovatorinnen – Wo seid ihr?“ (DigInnen) widmet sich der begrenzten Sichtbarkeit von Frauen im Bereich der digitalen Innovation. Repräsentation und Anerkennung von Innovatorinnen werden durch geschlechtsspezifische Verzerrungen in der Kommunikation und Wahrnehmung digitaler Innovationen erschwert. Das Projekt zielt darauf ab, diese Barrieren zu untersuchen und Lösungen zu entwickeln, um die Sichtbarkeit von Frauen im Feld der digitalen Innovation nachhaltig zu stärken. Dabei liegt der Fokus auf drei zentralen Fragestellungen:
Inwiefern existiert ein geschlechtsspezifischer Bias im Themenfeld digitale Innovation in Large Language Models (LLMs) und inwiefern spiegelt dieser Bias unsere gesellschaftlichen Wahrnehmungen wider? Wie können Nutzende diesem Bias in LLMs begegnen?
Wie kommunizieren Frauen auf digitalen Kanälen über digitale Innovationen im Unterschied zu Männern?
Wie können digitale Innovatorinnen ihre Kommunikation über digitale Innovationen ändern, um ihre Sichtbarkeit in LLMs und in unserer Gesellschaft zu stärken?
DigInnen gliedert sich dabei in zwei Teilprojekte: Das Teilprojekt A analysiert geschlechtsspezifische Verzerrungen in LLMs und in der Gesellschaft, wohingegen Teilprojekt B geschlechtsspezifische Unterschiede in der Kommunikation über digitale Innovationen auf digitalen Kanälen untersucht. Davon ausgehend sollen praxisnahe Tipps für Innovatorinnen entwickelt werden, um ihre digitale Kommunikation zu verbessern. Außerdem werden Ansätze entwickelt, wie wir als Gesellschaft auf einen geschlechtsspezifischen Bias in digitalen Innovationsthemen bei LLMs und dessen Auswirkungen reagieren können. Um Innovatorinnen weltweit zu unterstützen, werden die Ergebnisse öffentlichkeitswirksam aufbereitet und präsentiert.
Kooperiert wird mit dem Metavorhaben meta-IFiF, dass alle Projekte der BMBF-Förderrichtlinie "Innovative Frauen im Fokus" vernetzt. Das auf drei Jahre angelegte Projekt ist im Oktober 2024 gestartet und läuft bis September 2027. Die Fördersumme beläuft sich auf rund 450.000 Euro.
Weiterführende Informationen über das Projekt, wie spezifizierende Ausführungen zu den Teilprojekten, lassen sich auf der offiziellen Projektwebsite finden.